As soon as we have confirmed details for the next Chapter meeting, this page will be updated.


Previous events

“Visit of the European Central Bank, Frankfurt am Main”

3 September 2019
Visit of the European Central Bank, Frankfurt am Main

The highlight of the German Chapter activities in 2019 was the visit to the ECB headquarters in Frankfurt on 3 September 2019. Almost 30 participants joined.The ECB’s work and mission were presented by textual, visual and interactive elements:

  • the ECB’s mission to keep prices stable
  • the ECB’s role in safeguarding the financial system by detecting and mitigating risks and supervising banks
  • the role of the euro in connecting people, businesses and countries across Europe
  • the ECB’s institutional framework and Europe’s achievements

Visit of the European Central Bank, Frankfurt am MainThe event concluded over a dinner at the Cocina Argentina, where the German section of the Friends of ERA had the opportunity to enjoy the good food, Argentinian wine and pleasant company.

The event was organised by the convenor of the German Chapter, Ulrich Rommelfanger, and attended by the Deputy Director of ERA, Luc Doeve, and the Chair of the Friends of ERA Association, Jettie Van Caenegem.

“Visit of the Karl Marx House in Trier”

17 May 2018
Followed by a dinner with the Friends of ERA German and Luxembourg Chapter

On the occasion of the 200th anniversary of the birth of the world-famous philosopher Karl Marx we had the pleasure to host a special event in his home town of Trier on 17th May 2018. Visit of the Karl Marx House in Trier25 Friends of ERA paid a visit to his childhood home and enjoyed a privately guided tour which gave a thorough introduction to his life and work.

The evening concluded with a dinner at the local restaurant “Das Weinhaus”. We were able to take full advantage of Trier’s location close to Luxembourg so this was a reunion of the German and Luxembourg Chapters.

This cheerful and pleasant get together was deemed a great success.

 

„BREXIT – notwendige Folge eines Europa à la carte, Anfang vom Ende oder Chance zum Neubeginn?“

17. November 2016
Weingut Georg-Müller–Stiftung, Hattenheim im Rheingau

Der Brexit und die möglichen Folgen des Ausstiegs Großbritanniens aus der Europäischen Union waren bei diesem ersten Treffen der deutschen Sektion des ERA Fördervereins Anlass für eine lebhafte Debatte über den Zustand Europas und der europäischen Idee zu diskutieren. Die vom Koordinator der deutschen Sektion des Fördervereins Rechtsanwalt Prof. Dr. Ulrich Rommelfanger initiierte und vorbereitete Veranstaltung brachte folgende Diskutanten aus Politik und Praxis an einem Tisch zusammen:

  • das Mitglied des Europäischen Parlaments Michael Gahler, Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Brüssel/Groß-Gerau
  • den hessischen Kultusminister und Professor für Völker- und Europarecht Dr. R. Alexander Lorz ,Wiesbaden
  • den Leiter des Referats „Regulatory Analysis“ der Deutschen Börse Dr. Torsten Schaper, Frankfurt am Main

Die Diskussion wurde moderiert vom Direktor der Europäischen Rechtsakademie Dr. Wolfgang Heusel. An der Veranstaltung nahmen 34 Gäste teil, BREXIT - notwendige Folge eines Europa à la carte, Anfang vom Ende oder Chance zum Neubeginn?zum überwiegenden Teil Rechtspraktiker aus Anwaltschaft, Justiz, Verwaltung und Wissenschaft.

Der in der Geschichte der EU einmalige Vorgang der Austrittsentscheidung eines Mitgliedstaats warf zahlreiche Fragen auf, die in der Diskussion zur Sprache kamen.
In bezug auf die noch ausstehende Notifizierung der Austrittsentscheidung nach Artikel 50 EUV, die in der Öffentlichkeit häufig irreführend als „Austrittsantrag“ bezeichnet wird, ist offen, ob diese Erklärung vor Abschluss der Verhandlungen über ein Austrittsabkommen nach Art. 50 Abs. 2 und vor Ablauf der zweijährigen Frist zurückgenommen werden kann. Diese Frage dürfte (unabhängig von den nicht diskutierten verfassungsrechtlichen Anforderungen im Vereinigten Königreich) im Verhältnis zur EU unionsrechtlich und damit in letzter Instanz vom EuGH zu entscheiden sein; ihre Beantwortung ist von strategischer Relevanz für die Austrittsverhandlungen.

Von großer Bedeutung für das künftige Verhältnis zu Großbritannien ist auch die Festlegung der Verhandlungsziele der Europäischen Union, bei der widerstreitende Aspekte BREXIT - notwendige Folge eines Europa à la carte, Anfang vom Ende oder Chance zum Neubeginn?wie die Vermeidung von Nachahmungsreizen und die Handelsinteressen der Mitgliedstaaten abgewogen werden müssen. Schließlich befasste sich die Diskussion mit den möglichen Ursachen der Austrittsentscheidung und dem in zahlreichen Mitgliedstaaten fühlbaren Unbehagen gegenüber einer als bürgerfern wahrgenommenen EU, deren Entscheidungen zunehmend als Fremdbestimmung empfunden werden. Der Erfolg populistischer Kräfte wurde sowohl auf diese europafeindlichen Affekte als auch auf die einseitige und selbstreferentielle Handhabung sozialer Medien zurückgeführt, wie sie zuletzt auch bei den Präsidentschaftswahlen in den USA deutlich wurde.

Zum Abschluss der Diskussion waren sich alle Podiumsteilnehmer einig, dass den Europakritikern erfolgreich nur mit einer positiven Botschaft entgegengetreten werden könne, während Verweise auf Gefahren und Risiken nur den Populisten in die Hände spielten. Zur Formulierung dieser positiven Botschaft seien alle Freunde Europas aufgefordert.

Die Gespräche klangen aus bei einem Glas Rotwein im Kunstkeller des Weinguts.